Was ist Mediation?

Mediation ist ein strukturiertes Verfahren, um Konflikte selbstverantwortlich mithilfe eines Dritten (mir, dem Mediator) zu klären. Mediation bietet euch einen geschützten Rahmen, um einen Konflikt gemeinsam zu klären. Anders als vor Gericht entscheidet dabei niemand für euch: Ihr bestimmt selbst, worüber gesprochen wird und welche Lösung am Ende für euch funktioniert. Als Mediator strukturiere ich das Gespräch, achte darauf, dass alle Beteiligten gehört werden, und unterstütze euch dabei, aus unterschiedlichen Interessen wieder gemeinsame Vereinbarungen zu entwickeln.

Eine kurze Einordnung: Die Idee, Konflikte mithilfe einer unabhängigen dritten Person zu klären, ist sehr alt. Die moderne Mediation in Deutschland wurde vor allem von zwei Strömungen geprägt: zum einen von psychologisch geprägten Ansätzen aus Paartherapie und Beratung, insbesondere aus dem angloamerikanischen Raum, und zum anderen von der außergerichtlichen Konfliktklärung mit stärker juristischem Hintergrund. Heute schafft das Mediationsgesetz den rechtlichen Rahmen dafür, was in Deutschland als Mediation gilt.

Mediator in Lübeck Robin Nehler bietet psychologische Beratung und Mediaton an

Wer kann eine Mediation in Anspruch nehmen?

Eine Mediation eignet sich für alle, die einen Konflikt eigenverantwortlich klären und gemeinsam eine tragfähige Lösung finden möchten. Besondere Voraussetzungen braucht es dafür nicht, ebenso wenig eine Anordnung durch ein Gericht, eine anwaltliche Stelle oder eine andere Institution. Entscheidend ist, dass alle Beteiligten freiwillig teilnehmen und bereit sind, sich auf den gemeinsamen Klärungsprozess einzulassen.

Wie lange dauert eine Mediation?

Eine einzelne Sitzung beginnt in der Regel bei einer Stunde und kann je nach Bedarf deutlich länger angesetzt werden. Auch zwei Stunden am Stück, ein ganzer Vormittag oder ein kompletter Tag sind möglich. Welches Format sinnvoll ist, hängt vor allem von eurem Anliegen und den jeweiligen Rahmenbedingungen ab – ein Paar oder eine Familie bringt oft andere Bedürfnisse mit als ein Verein oder ein Betrieb.

Wie lange eine Mediation insgesamt dauert, lässt sich nicht pauschal sagen. Entscheidend sind unter anderem die Anzahl und Komplexität der Themen, die Zahl der Beteiligten und die Frage, wie schnell sich eine für alle tragfähige Vereinbarung entwickeln lässt. Häufig werden mehrere Sitzungen benötigt, wobei unter Kolleginnen und Kollegen erfahrungsgemäß oft von 3 bis 10 Sitzungen ausgegangen wird.

Wichtig bleibt dabei: Die Teilnahme an einer Mediation ist freiwillig. Ihr könnt das Verfahren daher auch beenden, bevor eine Vereinbarung zustande kommt. Wenn bereits rechtliche Verfahren laufen oder Fristen bestehen, solltet ihr außerdem frühzeitig klären, welche Auswirkungen diese auf die Mediation haben und ob zusätzlicher rechtlicher Rat erforderlich ist.

Welchen Grundsätzen folgt eine Mediation?

Vorab: Keine Sorge! Nichts von den folgenden Informationen musst du dir merken oder für eine Mediation vorher verinnerlicht haben. Dafür bin ich da. Du kannst auch vollkommen unvorbereitet kommen – wichtig ist vor allem die Bereitschaft, sich gemeinsam an einen Tisch zu setzen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Die ausführlichen Informationen hier sind für deine Neugier und vor allem dafür da, dass du weißt, worauf du dich verlassen kannst.

Mediation ist ein strukturiertes Verfahren. Ein typischer Ablauf lässt sich grob in verschiedene Phasen unterteilen, die dabei helfen, einen Konflikt Stück für Stück zu sortieren. Als Mediator bin ich für die Gestaltung dieses Prozesses verantwortlich und begleite euch dabei, aus einem zunächst vielleicht ziemlich unübersichtlichen Konflikt wieder konkrete Themen, Interessen und schließlich mögliche Lösungen herauszuarbeiten.

  • „Phase 0“: Bevor die eigentliche Mediation beginnt, klären wir den Rahmen: Wer nimmt teil? In welchem Format arbeiten wir? Wie viel Zeit planen wir ein? Welche Kosten entstehen? Außerdem stelle ich sicher, dass alle Beteiligten wissen, worauf sie sich einlassen und angemessen in den Prozess eingebunden sind.
  • Phase 1: Der Start der ersten Sitzung und in der Regel schnell erledigt: Wir klären, was euch zusammenbringt, was ihr euch von der Mediation erhofft und welche Regeln für unsere Zusammenarbeit gelten.
  • Phase 2: Gemeinsam sammeln und sortieren wir die Themen, für die ihr eine Lösung finden möchtet. Das ist häufig der erste große Schritt, um etwas Ordnung in einen festgefahrenen Konflikt zu bringen.
  • Phase 3: Danach schauen wir genauer hin: Was steckt hinter den einzelnen Positionen? Welche Interessen, Bedürfnisse und Sorgen spielen eine Rolle? Das klingt manchmal abstrakter, als es tatsächlich ist, bildet aber eine wichtige Grundlage für Lösungen, die auch wirklich im Leben funktionieren.
  • Phase 4: Wir sammeln wertfrei Ideen für Lösungen und stimmen ab, was davon für euch funktionieren könnte.
  • Phase 5: Diese Ideen werden verhandelt und wir halten eine Vereinbarung fest, die ihr mit aus der Mediation nehmen könnt.

Für diesen Prozess gelten einige Grundsätze, auf die ihr euch während der gesamten Mediation verlassen könnt:

  • Vertraulichkeit: Als Psychologe und Mediator bin ich gleich doppelt zur Verschwiegenheit verpflichtet. Das ist keine persönliche Präferenz, sondern eine rechtliche Verpflichtung, die mit dem Beruf einher geht. Praktisch bedeutet das: Was wir in einer Sitzung besprechen, bleibt zwischen uns. Das gilt grundsätzlich auch dann, wenn beispielsweise ein Unternehmen eine Mediation für ein Team beauftragt und bezahlt: Auftraggeber zu sein bedeutet nicht automatisch, Einblick in die vertraulichen Gesprächsinhalte zu erhalten. Welche Informationen nach außen gegeben werden dürfen und welche gesetzlichen Ausnahmen von der Verschwiegenheit bestehen, klären wir transparent zu Beginn der Mediation.
  • Eigenverantwortlichkeit: Die inhaltlichen Entscheidungen liegen bei euch. Ihr bestimmt, welche Themen ihr besprechen wollt, welche Informationen ihr einbringen möchtet und welche Lösungen für euch tragfähig sind. Ich bin Experte für das Verfahren – ihr seid Experten für eure eigene Situation. Meine Aufgabe ist es nicht, euch eine Entscheidung abzunehmen, sondern einen Prozess zu gestalten, in dem ihr selbst zu einer guten Entscheidung kommen könnt.
  • Freiwilligkeit: Mediation ist freiwillig. Das bedeutet nicht, dass man immer gerne am Tisch sitzt – Konflikte können anstrengend und unangenehm sein. Entscheidend ist aber, dass niemand gegen seinen Willen zu einer Einigung gezwungen werden kann. Ihr könnt die Mediation grundsätzlich auch beenden, wenn ihr zu dem Schluss kommt, dass ihr den Weg nicht weitergehen möchtet.
  • Informiertheit: Gute Entscheidungen brauchen eine gute Informationsgrundlage. Deshalb sollte niemand einer Vereinbarung zustimmen müssen, deren Bedeutung oder Folgen er nicht ausreichend einschätzen kann. Wenn für eine Entscheidung beispielsweise rechtliche, steuerliche oder andere fachliche Fragen relevant sind, kann es sinnvoll sein, dafür zusätzlich externe Beratung einzubeziehen.
  • Fairness: Ich achte darauf, dass alle Beteiligten angemessen Raum bekommen, ihre Sichtweise darzustellen und ihre Interessen und Bedürfnisse einzubringen. Eine Vereinbarung soll nicht dadurch entstehen, dass eine Seite die andere überredet oder unter Druck setzt, sondern weil die Beteiligten ihr aus eigener Entscheidung zustimmen können. Gleichzeitig bleibt jede und jeder selbst dafür verantwortlich, die tatsächlichen Rahmenbedingungen und Konsequenzen einer Entscheidung im Blick zu behalten.
  • Allparteilichkeit: Allparteilichkeit ist eines der zentralen Prinzipien meiner Arbeit. Ich stehe während des gesamten Prozesses allen Beteiligten gleichermaßen zur Verfügung, beziehe nicht Partei und habe selbst kein Interesse daran, welche konkrete Lösung ihr am Ende wählt. Meine Aufgabe besteht darin, alle Seiten beim gegenseitigen Verstehen und bei einer fairen Lösungsfindung zu unterstützen.

Der rechtliche Rahmen der Mediation in Deutschland ist über das Mediationsgesetz und die Verordnung über die Aus- und Fortbildung von zertifizierten Mediatoren geregelt um für euch als Verbraucherinnen und Verbraucher einen sicheren Rahmen zu bieten. Bei vertieftem Interesse könnt ihr den Links zu den entsprechenden Gesetzestexten folgen und euch informieren.

Kann eine Mediation auch auf Englisch gemacht werden?

Ja. Ich kann eine Mediation vollständig auf Englisch durchführen. Welche Sprache für das Verfahren sinnvoll ist, hängt aber vor allem davon ab, in welcher Sprache sich alle Beteiligten ausreichend sicher ausdrücken und gegenseitig verstehen können.

Wenn Englisch grundsätzlich möglich ist, einzelne Begriffe oder Formulierungen aber schwerfallen, kann ich natürlich dabei helfen, Gedanken verständlich auszudrücken. Schwieriger wird es, wenn eine beteiligte Person regelmäßig für die andere übersetzen müsste. In diesem Fall wäre eine gleichmäßige und unmittelbare Beteiligung aller Seiten nur eingeschränkt möglich.

Bei mehrsprachigen Mediationen außerhalb von Deutsch und Englisch kann deshalb im Einzelfall eine weitere Mediatorin oder ein weiterer Mediator hinzugezogen werden. Ob das sinnvoll und organisatorisch möglich ist, klären wir vorab gemeinsam; dabei können zusätzlicher Aufwand und zusätzliche Kosten entstehen.

Was muss ich in eine Mediation mitbringen?

Grundsätzlich musst du nur bereit sein, an der Mediation teilzunehmen und dich auf das Gespräch einzulassen. Eine besondere Vorbereitung ist dafür nicht notwendig. Wenn ihr vorab schriftliche Vereinbarungen braucht, die Sitzungen dokumentiert werden sollen oder ihr am Ende eine schriftliche Vereinbarung wünscht, können wir das im Vorgespräch oder im Laufe des Verfahrens gemeinsam klären.

Manche Situationen bringen allerdings zusätzliche Fragen mit sich. Wichtig ist deshalb, dass ihr euch über die rechtlichen, finanziellen oder sonstigen Rahmenbedingungen eures Konflikts selbst informiert. Als Mediator begleite ich den Klärungsprozess, übernehme dabei aber keine gleichzeitige Rechts- oder Fachberatung. Gerade bei juristischen Fragestellungen kann deshalb zusätzliche fachliche Unterstützung sinnvoll oder notwendig sein.

Wenn Fristen laufen, bereits Verfahren anhängig sind oder bestimmte Werte und Sachstände geklärt werden müssen – etwa bei Gerichtsverfahren, Kündigungen, Gutachten oder Vermögensfragen – solltet ihr diese Punkte unabhängig von der Mediation im Blick behalten.

Wie endet eine Mediation?

Eine Mediation endet im besten Fall damit, dass ihr eine Einigung für euren Konflikt gefunden habt, mit der ihr alle gut weiterleben könnt. Ob ihr euch dabei mündlich verständigt oder die Ergebnisse schriftlich festhalten möchtet, hängt von euch und den Rahmenbedingungen eurer Situation ab. Wenn ihr eine schriftliche Abschlussvereinbarung wünscht, können wir die gemeinsam erarbeiteten Ergebnisse entsprechend dokumentieren. Entscheidend ist dabei immer: Ob eine Lösung für euch passt, entscheidet ihr – nicht ich.

Gerade bei rechtlich, finanziell oder anderweitig weitreichenden Vereinbarungen kann es sinnvoll sein, das Ergebnis vor einer endgültigen Entscheidung zusätzlich anwaltlich, steuerlich oder anderweitig fachlich prüfen zu lassen. Meine Aufgabe als Mediator ist es, darauf zu achten, dass ihr versteht, worauf ihr euch einigt und eure Entscheidung auf einer ausreichenden Informationsgrundlage trefft – nicht, euch die Entscheidung abzunehmen.

Natürlich kann eine Mediation auch enden, ohne dass eine gemeinsame Lösung gefunden wurde. Da die Teilnahme freiwillig ist, kann jede beteiligte Partei das Verfahren jederzeit beenden. Auch ich kann als Mediator eine Mediation beenden, wenn beispielsweise eine eigenverantwortliche Kommunikation oder eine gemeinsame Einigung nicht mehr zu erwarten ist. Ein Ende ohne Vereinbarung bedeutet dabei nicht zwangsläufig, dass die Gespräche ohne Wert waren – manchmal können bereits einzelne geklärte Themen oder ein besseres Verständnis der Situation ein wichtiges Ergebnis sein.

Gibt es Risiken?

Eine Mediation ist grundsätzlich ein geschütztes und freiwilliges Verfahren, in dem Konflikte auf Augenhöhe und möglichst fair bearbeitet werden. Ganz ohne Belastungen oder Unsicherheiten ist eine solche Auseinandersetzung aber nicht immer. Zwei Punkte solltet ihr dabei besonders im Blick behalten.

Zum einen kann es zunächst anstrengender werden, bevor sich etwas löst. Wer einen festgefahrenen Konflikt offen anspricht, bringt Themen auf den Tisch, die vielleicht lange vermieden wurden. Das kann Gespräche vorübergehend emotionaler oder angespannter machen. Ziel der Mediation ist es, diesen Prozess so zu strukturieren, dass aus der Auseinandersetzung wieder Klarheit und schließlich eine tragfähige Lösung entstehen kann.

Zum anderen können insbesondere bei rechtlichen, finanziellen oder vermögensbezogenen Konflikten Entscheidungen weitreichende Folgen haben. Mediation ersetzt dabei keine Rechts-, Steuer- oder sonstige Fachberatung. Wenn solche Fragen für eure Vereinbarung relevant sind, solltet ihr euch entsprechend informieren und bei Bedarf vor oder während der Mediation unabhängigen fachlichen Rat einholen.

Warum sollte ich eine Mediation machen?

Offensichtlich ist es ein großer Gewinn, einen Konflikt zu lösen, einen Streit zu klären und Vereinbarungen zu treffen, mit denen alle Beteiligten wieder etwas zuversichtlicher in die Zukunft blicken können.

Aber seien wir ehrlich: Das ist wahrscheinlich nicht die eigentliche Frage. Warum sollte jemand zu mir als Mediator kommen, sich auf ein strukturiertes Verfahren einlassen und dafür Kosten tragen, wenn man sich doch auch einfach am Küchentisch streiten kann, bis irgendwann eine Lösung gefunden ist? Die Überspitzung sei mir verziehen – aber die Frage ist berechtigt. Mediation kostet Zeit, Geld und manchmal auch Überwindung.

Ob sich dieser Aufwand lohnt, könnt am Ende nur ihr selbst entscheiden. Häufig liegt der Vorteil darin, dass ein Konflikt längst einen Punkt erreicht hat, an dem die Beteiligten allein nicht mehr richtig weiterkommen. Man dreht sich im Kreis, alte Vorwürfe tauchen immer wieder auf oder jedes Gespräch endet an derselben Stelle. Manchmal möchte man sich eigentlich einigen, findet aber keinen Weg, das Gespräch wieder konstruktiv zu führen.

Genau hier kann eine Mediation einen Unterschied machen. Als außenstehende Person bin ich nicht Teil eurer Konfliktgeschichte. Ich kann das Gespräch strukturieren, darauf achten, dass alle Beteiligten gehört werden, festgefahrene Positionen wieder auseinandernehmen und mit euch herausarbeiten, worum es eigentlich geht. Das schafft oft einen Rahmen, in dem wieder Lösungen denkbar werden, die im direkten Streit kaum noch sichtbar sind.

Hinzu kommt, dass manche Konflikte schlicht zu bedeutsam sind, um sie dem Zufall zu überlassen. Wenn es um Familie, gemeinsame Verantwortung, eine Trennung, ein Erbe, ein Unternehmen oder erhebliche finanzielle Werte geht, kann der Aufwand einer Mediation im Verhältnis sehr überschaubar sein. Besonders dann, wenn dadurch langwierige Auseinandersetzungen oder eine weitere Eskalation vermieden werden können.

Und schließlich geht es nicht immer darum, wer am Ende „Recht bekommt“. Gerade wenn ihr auch nach dem Konflikt weiterhin miteinander zu tun haben werdet, kann es wichtig sein, nicht nur eine Entscheidung zu treffen, sondern einen Umgang miteinander zu finden, der auch danach noch funktioniert. Oder eben das Gegenteil: ihr wisst schon, dass eure gemeinsame Zeit ein Ende hat. Dann kann es manchmal sehr wertvoll sein, in Würde auseinanderzugehen.

Ich halte nichts von Psychologie, funktioniert Mediation trotzdem?

Als Psychologe wäre ich neugierig, mich darüber bei einem Kaffee zu unterhalten. Als Mediator sage ich klar: Ja.

Über das eigene Innenleben, die Vergangenheit oder persönliche Gefühle zu sprechen, ist für manche Menschen wichtig – für andere eher uninteressant, unangenehm oder schlicht nicht das, was sie in einer Konfliktklärung suchen. Eine Mediation verlangt nicht, dass wir tief in eure Psyche eintauchen oder persönliche Themen aufarbeiten, wie man es vielleicht mit einer Psychotherapie verbindet. Je nach Konflikt und Setting wäre das auch gar nicht passend.

Was eine Mediation allerdings braucht, ist ein gewisses Verständnis dafür, was euch wichtig ist. Hinter einem „Ich will das so“ steckt meistens ein Grund: ein bestimmtes Interesse, eine Sorge, eine Erwartung oder ein Bedürfnis. Diese Hintergründe sichtbar zu machen hilft dabei, aus festgefahrenen Positionen wieder verhandelbare Lösungen zu entwickeln. Dabei unterstütze ich euch.

Wie weit ihr dafür persönlich werden möchtet, hängt von euch und eurem Konflikt ab. In einer Paar- oder Familienmediation können Gespräche sehr emotional, verletzlich und vertraulich werden. In einem Team, Verein oder Betrieb kann derselbe Prozess dagegen sehr sachlich und pragmatisch ablaufen.

Ihr müsst also weder „an Psychologie glauben“ noch euch stärker öffnen, als es für die Klärung hilfreich ist. Entscheidend ist vielmehr die Bereitschaft, die eigene Sicht verständlich zu machen, die Perspektive der anderen zumindest anzuhören und gemeinsam nach einer Lösung zu suchen, mit der ihr weiterarbeiten oder weiterleben könnt.

Eine Mediation könnte das richtige für euch sein?

Dann nimm unverbindlich Kontakt auf. Gemeinsam schauen wir, ob Mediation zu eurer Situation passt und welcher nächste Schritt sinnvoll ist.